Profil/About me

Willkommen, mein Name ist Thomas Damberger. Ich beschäftige mich mit Bildung & Digitalisierung und vertrete derzeit an der Goethe-Uni in Frankfurt die Professur für Neue Medien in Lehr-Lernkontexten.

Das Thema Digitalisierung betrifft nahezu alle Lebensbereiche und somit auch den Bereich Bildung, sei es in der Schule, der Hochschule oder im beruflichen Kontext. Viele, die im Bildungsbereich tätig sind, wissen durchaus, dass sie sich intensiver mit Neuen (digitalen) Medien befassen sollten, denn die Chancen, die diese Medien bieten, sind enorm. Denken Sie z.B. an Mobile Learning, den Einsatz von Tablets (iPad und Co), an netzbasiertes kollaboratives Arbeiten usw. Und nicht zuletzt ist die Gesellschaft, in der wir leben, durch die zunehmende Digitalisierung massiv geprägt. Wenn es also darum geht, dass Bildung auf eine solche Gesellschaft vorzubereiten hat, ist es erforderlich, sich mit Neuen (digitalen) Medien zu befassen.

Gleichzeitig scheuen einige davor zurück, die mit der Digitalisierung einhergehenden Möglichkeiten zu nutzen. Dafür mag es verschiedene und durchaus nachvollziehbare Gründe geben. Den einen fehlt schlichtweg die Zeit oder die Expertise, sich mit diesem Thema zu befassen. Andere sind aufgrund der möglichen Gefahren, die mit der Digitalisierung einhergehen können, in Sorge. Und ja, Themen wie Big Data, Datenmissbrauch, Künstliche Intelligenz, Internet der Dinge, Roboter, die Arbeitskräfte ersetzen usw. sind mehr und mehr in den Medien präsent und sollten daher diskutiert und analysiert werden.

Ich beschäftige mich aus wissenschaftlicher Sicht mit dem Konnex Bildung und Digitalisierung. Das betrifft einerseits den „handfesten“ Bereich der Mediendidaktik. Hier geht es darum, wie Neue (digitale) Medien in Bildungskontexten sinnvoll, aber auch effizient und effektiv eingesetzt werden können und sollen. Unter sinnvoll verstehe ich, dass die menschlichen Potenziale (Kreativität, Humanität) durch den Einsatz von Medien zum Ausdruck kommen können. Die Begriffe effizient und effektiv beziehen sich auf die ökonomische Dimension. Ich gehe also davon aus, dass durch einen fundierten Medieneinsatz Humanität und Kreativität einerseits und wirtschaftlicher Erfolg andererseits miteinander vermittelt werden können.

Genau das ist der Grund, weshalb ich mich nicht ausschließlich mit Mediendidaktik befasse, sondern gleichsam mit bildungstheoretischen und -philosophischen Fragestellungen rund um das Thema Mensch und Maschine. Das betrifft beispielsweise die Bereiche Cyborgisierung, technische Verbesserung des Menschen (Stichwort; Human Enhancement) und Transhumanismus.

Mit allen neuen Entwicklungen gehen Chancen und Risiken einher. Sich mit den Chancen und Risiken im Bereich Digitalisierung zu befassen, ist ein weiterer Schwerpunkt meiner Forschung. Ich widme mich daher auch den Themen Big Data, Selftracking & Quantified Self (Selbstvermessung bzw. Selbsterkenntnis durch Zahlen), Deep Learning und Künstliche Intelligenz.

Wenn Sie mehr über mich und meine Arbeit erfahren wollen, werfen Sie einen Blick auf die einzelnen Rubriken dieser Website oder schreiben Sie eine E-Mail (mail@damberger.org).